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Adelaide, wir kommen

Gut 11 Stunden hat die Busfahrt von Melbourne gedauert. Hier in Adelaide ist es kalt, windig und regnerisch. Genauso, wie man sich einen Urlaub in Australien vorstellt …

Also erst mal ein Marsch ins Hostel und noch mal zwei Stunden schlafen. So angenehm ist eine Nachtfahrt im Bus halt doch nicht. Nach einem ruhigen Frühstück sind wir los, um die Stadt anzuschauen.

Adelaide ist kleiner als Melbourne. Die Stadt hat nur rund 1,1 Millionen Einwohner, etwa ein Drittel der Größe Melbournes. Gleichzeitig ist die Stadt überschaubarer. Die Straßen sind breiter, es ist viel mehr Grün in der Stadt. Im Zentrum und vor allem im Nordteil finden sich immer wieder schöne alte viktorianische Gebäude.

Getrennt werden die beiden Teile des Stadtkerns durch den Montefiore Park, durch den sich der Torrens River schlängelt. Umgeben werden sie außerdem von einem breiten Grüngürtel.

Das Stadtbild ist geprägt von vielen repräsentativen Gebäuden aus der Blütezeit des Bergbaus und der Landwirtschaft in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts. Eines davon ist die State Library of South Australia. Sie liegt an der North Terrace, direkt neben dem South Australia Museum. Heutzutage wird aber vor allem der Südteil, das eigentliche Stadtzentrum, von vielen modernen Hochhäuser dominiert.

Wir wohnen übrigens im Adelaide Backpacker’s Inn in der Carrington Street. Das Hostel ist sehr zu empfehlen. Ein liebevoll betriebener Familienbetrieb. Jeden Abend gibt es für alle kostenlosen, hausgemachten Apple Pie, selbstverständlich mit Eis. Eine gute Gelegenheit, mit den übrigen Gästen ins Gespräch zu kommen und Reiseerfahrungen auszutauschen.

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