© Heiner Lamprecht
logo

In Darwin II

Unser erster Anlaufpunkt heute morgen ist „Aquascene“ am Nordende der Esplanade, direkt am Wasser. Allerdings wollen wir uns dort nicht die tägliche Fischfütterung anschauen, sondern das Ufer von „Doctors Gully“. Gestern waren wir bei Hochwasser hier und nun wollen wir die selbe Stelle einmal bei Niedrigwasser erleben. Der Tidenhub beträgt hier nämlich mehrere Meter.

An den meisten Stellen in Darwin ist das Ufer relativ steil, aber hier ist es flach und steinig. So kann man ohne Probleme weit hinaus laufen, um zu beobachten, wie sich die Tiere und Pflanzen mit dem wechselnden Wasserständen arrangiert haben.

Von Doctors Gully aus laufen wir am Ufer entlang Richtung Hafen. Unterwegs braut sich mal wieder ein kurzer Regenschauer zusammen. Man kann geradezu zuschauen, wie sich die Regenwolken aufbauen. Innerhalb weniger Minuten verdunkelt sich der Himmel. Dann regnet es für kurze Zeit und nach einer knappen halben Stunde ist alles vorbei. Wir sind klitschnass und freuen uns, dass die Sonne rauskommt und uns wieder trocknet. Im Laufe des Tages wiederholt sich der Wechsel noch mehrere Male und schafft immer wieder neue Stimmungen.

Mit diesen Wechseln zwischen Sonnenschein und kurzen, aber heftigen Regen geht unser erster Aufenthalt in Darwin zu Ende. Am Abend packen wir ein paar Sachen für die nächsten Tage, den Rest können wir im Hostel unterstellen. Morgen früh fahren wir los Richtung Kakadu National Park.

Comments are closed.