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In Alice

Den Vormittag haben wir genutzt, um eine mehrtätige Tour zum Kings Canyon und zum Ayers Rock zu buchen. Nachdem wir die größte Mittagshitze auf dem Campingplatz verbracht haben, ziehen wir dann nochmal los, um die Stadt und die nähere Umgebung kennen zu lernen.

Alice Springs ist heutzutage vor allem ein Touristenzentrum mit vielen Hotels, Geschäften und Lokalen. Die Stadt ist in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen, was sich in zahlreichen Neubauten am Stadtrand verdeutlicht. Zu den wohl ungewöhnlichsten Highlights der Stadt gehört das alljährliche Bootsrennen Henley on Todd. Es findet jedes Jahr Anfang September im Todd River statt, der durch die Stadt fließt.

Allerdings kann von „Fließen“ eigentlich keine Rede sein. Der Fluss führt nur sehr selten Wasser. Und da die Australier trotzdem nicht auf ihre Regatta verzichten wollen, sind sie dazu übergegangen, die Boote einfach zu tragen. Das Spektakel zieht jährlich bis zu 200.000 Besucher an. Da die Regatta somit für die Stadt von großer Bedeutung ist, haben die Veranstalter sogar eine Versicherung abgeschlossen, für den unwahrscheinlichen Fall, dass der Fluss doch irgendwann einmal Wasser führen und das Rennen daher ausfallen sollte.

Leider sind wir ein paar Wochen zu spät gekommen, um dieses Festival mitzuerleben. Aber auch ohne Bootsrennen ist eine Wanderung entlang des Flusses, oder auch im Flussbett selbst, sehr interessant.

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